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Ökoeffektiv: Offene Fassadenverkleidung mit Accoya® nach dem C2C-Prinzip

29 Jan 18

Bis zum Jahr 2030 plant der Flughafen Schiphol (Niederlande), ohne Abfallprodukte auszukommen. Dazu trägt die Fassadenverkleidung der im Jahr 2017 neu am Flughafen eröffneten Leichenhalle aus Accoya-Holz ihren Teil bei. Diese wurde eigens gebaut, da jährlich rund 2.000 tote Passagiere von Schiphol aus überführt werden.

Die offene Verkleidung des von Royal Dekker gelieferten Holzes erzeugt nicht nur Tiefe, sondern folgt den Grundsätzen der Ökoeffektivität und des Cradle-to-Cradle-Prinzips (C2C). Dieses wurde vom Konzept der Kreislaufwirtschaft inspiriert und ist speziell in westlichen Märkten als strengste Produktzertifizierung weit verbreitet. Darüber hinaus entspricht das Accoya-Holz den Anforderungen des BREEAM-Nachhaltigkeitszertifikats. Henk Moen, von Moen & Van Oosten Architects, schätzt Accoya für seine natürliche Schönheit und seine Dauerhaftigkeit. Zudem verformt sich das Holz nicht und ist quasi fäulnisbeständig.

Der Holzrahmen befindet sich auf einem isolierten Sandwich-Paneel, aus dem die Fassade besteht. Dabei sind die vertikalen und horizontalen Accoya-Latten miteinander befestigt, auf den Paneelen montiert und extra von innen angenagelt, um die Befestigung von außen zu verdecken. Insgesamt wurden 7.400 Laufmeter Accoya-Holz montiert.

cladding
Accoya wood selected for open façade at Schiphol Airport’s new Mortuary in Amsterdam
Accoya wood selected for open façade at Schiphol Airport’s new Mortuary in Amsterdam